Ich würde mich ja gerne gesund ernähren, aber…

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Um deine Ziele zu erreichen und dich gesünder zu ernähren, brauchst du ein Umfeld, das dich dabei unterstützt. Du kannst alles bis hierhin richtig gemacht haben. Ein SMARTes Ziel, ein starkes Why und dazu mehrere process goals. Aber wenn dein Umfeld dich nicht unterstützt, dann ist es umso schwerer. Lies weiter und finde heraus, wie du dein Umfeld anpassen kannst, um dich besser zu ernähren.

Wörter: 1.000 | Geschätzte Lesezeit: 5min.

Gliederung

  1. Du bist der Durchschnitt der…
  2. Kommuniziere effektiv…
  3. Wähle ein Umfeld, dass…
  4. Die 3 größten Widerstände, die…

1. Du bist der Durchschnitt der…

„Unser Leben ist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen“, sagte Jim Rohn, bekannter Buchautor und Motivationstrainer. Wenn das stimmt, dann bedeutet es auch, dass wir uns so ernähren, wie der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.

Jedes Ziel und damit auch jede große Veränderung in deinem Leben braucht das richtige Umfeld. Dazu gehören Menschen, die dich bei deinen Zielen unterstützen. Freunde und Familienmitglieder, die dir auf deinem Weg helfen. Arbeitskollegen, die dich nicht boykottieren. Du brauchst ein Umfeld, das dir dabei hilft deine Ziele zu erreichen.

 

„Unser Leben ist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir die meiste Zeit verbringen.“

– Jim Rohn

Gute Freunde, Familie und Partner unterstützen dich bei deinen Zielen.

2. Kommuniziere effektiv…

Also solltest du bei deiner Zielsetzung dein Umfeld kritisch betrachten. Wenn dein Partner sich lustig über dich macht, wenn du beim Abendessen einen Salat bestellst oder deine Freunde und Freundinnen dich komisch anschauen, wenn du Wasser anstelle von Bier und Wein trinkst, dann hilft dir dein Umfeld nicht gerade dabei gesünder zu leben. Ich sage nicht, dass du dich von deinem Partner trennen oder deine Freunde meiden solltest.

Allerdings solltest du den Grund, warum du etwas ändern möchtest, effektiv mit ihnen kommunizieren. Freunde und Familie fühlen sich vor den Kopf gestoßen, wenn wir eine große Veränderung in unserem Leben vornehmen. Vielen Menschen hält es auch einfach nur den Spiegel vor und sie versuchen ihr eigenes Verhalten zu rechtfertigen. Sie meinen es nicht böse. Dieses Verhalten ist menschlich. Dennoch hilft es dir bei deinem Vorhaben nicht. Deswegen ist es unverzichtbar, dass du deinen Partner und deine Freunde abholst und ihnen mitteilst, warum diese Veränderung (dein Why) jetzt so wichtig für dich ist.

3. Wähle ein Umfeld, dass…

Das richtige Umfeld wird dir helfen. Das falsche Umfeld hingegen wird  jeden Versuch dein Leben zu verändern im Keim ersticken. Einige Menschen werden dich unterstützen. Andere wiederum, werden dich versuchen zu boykottieren.

Versuche diese Menschen so gut es geht zu meiden. Wenn deine Arbeitskollegen dich verspotten oder Bekannte dich niedermachen, dann solltest du dir überlegen, etwas mehr Abstand zu ihnen zu halten.

 Nicht jedes Umfeld kannst du kontrollieren. In der Arbeit beispielsweise kannst du wahrscheinlich nicht entscheiden, mit wem du in einem Team bist und wem du in der Küche zum Mittagessen begegnest. Außerdem stellt das Arbeitsumfeld eine Herausforderung dar, weil fast immer jemand Süßigkeiten da hat.

Kontrolliere einfach das, was du kontrollieren kannst. In der Arbeit kann es sein, dass jemand Geburtstag hat und Kuchen für die Belegschaft mitbringt. Zuhause allerdings hast du (hoffentlich) volle Kontrolle darüber, was in den Kühlschrank und in die Regale kommt und was nicht.

Du kannst dein Zuhause so anpassen, dass es dir bei deinen Zielen hilft. Und es ist ganz einfach: Anstatt Süßigkeiten, stell eine große Schale mit Obst auf den Tisch und leg die Süßigkeiten zurück ins oberste Regal. Schieb sie nach ganz hinten, wo du nicht so schnell hinkommst. Iss von kleineren Tellern und Schüsseln, um deine Portionen zu reduzieren. Gehe regelmäßig einkaufen und versuche immer frisches Gemüse und etwas mit Eiweiß – wie Fleisch, Fisch, griechischer Joghurt, Bohnen oder Kichererbsen – zuhause zu haben.

Wähle ein Umfeld, das gute Entscheidungen für dich trifft. Wenn das Obst auf dem Tisch sichtbarer und leichter erreichbar ist, als die Süßigkeiten im Schrank, dann wirst du automatisch mehr Obst und weniger Süßigkeiten essen. So verhinderst du schlechte Essgewohnheiten und förderst gesunde Essgewohnheiten.

 

„Wähle ein Umfeld, das gute Entscheidungen für dich trifft.“

– John-Francis Kennedy

4. Die 3 größten Widerstände, die…

Bei jedem wichtigen Ziel und jeder großen Veränderung werden Widerstände aufkommen, die du überwinden musst. In der Psychologie unterscheiden wir 3 Arten von Widerständen:

1) Zweifel oder second guesses. Das sind die Gedanken, die aufkommen und dir sagen, dass du es gar nicht erst versuchen solltest. Sie kommen auf und reden dir ein, dass es ja eh nichts bringt.  

2) Frust und Angst. Angst ist eine starke Emotion, die uns aufgeben lässt kurz bevor es ernst wird. Wenn wir unserer Angst nachgeben, dann bleiben wir für immer in unserer Komfortzone. Tony Robbins beschreibt, dass Angst eine Erwartung ist, dass bald etwas passiert, worauf wir uns besser vorbereiten müssen. Frust hingegen teilt dir mit, dass deine aktuelle Situation eigentlich besser sein müsste, als sie gerade ist. Frust kann dich stark motivieren.

3) Blockaden. Blockaden sind alle externen Umstände, die dich daran hindern könnten, dein Ziel zu erreichen. Darunter fallen die Herausforderungen bei deinem neuen Zeit-Management, die Anpassungen in deinem Alltag, deinem Lebensstil und an deinem Umfeld. Blockaden sind weder Gedanken, noch Emotionen. Es sind lediglich Umstände mit denen wir zurechtkommen müssen, wenn wir weiterhin unser Ziel erreichen wollen.

Alle diese Widerstände sollten sogar da sein, denn ansonsten hast du dein Ziel nicht ambitioniert genug gewählt. Zweifel, Ängste und Blockaden sind Teil von Veränderungen. Sie sind wichtig und wenn wir sie für das erkennen, was sie sind, dann können sie hilfreich sein. Sie regen uns dazu an besser zu planen und bessere Strategien zu entwickeln.

 

„Widerstände sollten sogar da sein, denn ansonsten hast du dein Ziel nicht ambitioniert genug gewählt.“

– John-Francis Kennedy

   

Das war’s für heute. Danke, dass du dir die Zeit zum Lesen genommen hast. Schreibe mir gerne eine Nachricht mit deinem Feedback.

Beste Grüße,

John

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„Wähle ein Umfeld, das gute Entscheidungen für dich trifft.“

– John-Francis Kennedy